Hamburgisches Architekturarchiv der Hamburgischen Architektenkammer |
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Daten 1920-1932November 1920 Der Bundesausschuß des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes setzt eine Kommission zur Behandlung der Fragen des Wohnungsbaues und der gemeinwirtschaftlichen Wohnungs- und Bauunternehmen ein 1921 Die Kommission des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes legt "Richtlinien zu einem Gesetz über die gemeinwirtschaftliche Regelung des Wohnungswesens" vor. 20.6.1922 Der "1. Bundestag des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes" billigt die "Richtlinien zu einem Gesetz über die gemeinwirtschaftliche Regelung des Wohnungswesens" und beauftragt den Bundesvorstand, die Bemühungen um die gemeinwirtschaftliche Regelung des Wohnungswesens weiter zu betreiben. 3.9.1925 Der "2. Bundestag des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes" in Breslau protestiert gegen Liberalisierungsmaßnahmen, die die Beseitigung der Wohnungsnot erschweren, und ruft alle Organe und Mitglieder der Gewerkschaften zur praktischen Förderung der Gemeinwirtschaft im Wohnungs- und Bauwesen auf. 26.3.1926 Nach dem Gründungsbeschluß durch den Ortsausschuß
des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) Groß-Hamburg und
anderer Organisationen wird der Gesellschaftsvertrag über die
Gründung der GEMEINNÜTZIGE KLEINWOHNUNGSBAU-GESELLSCHAFT mbH,
Hamburg, abgeschlossen. Als Geschäftsführer werden berufen: 29.4.1926 Adolf Römer, MdBü, wird zum Vorsitzenden des ersten Aufsichtsrates gewählt. 27.5.1926 Handelsregistereintragung unter der Firma GEMEINNÜTZIGE KLEINWOHNUNGSBAUGESELLSCHAFT GROSS-HAMBURG mbH (GKB), Hamburg 22.9.1926 Baubeginn für rund 280 Wohnungen im Hafenbereich Hamburg-Veddel. 16.10.1926 Baubeginn für 157 Wohnungen in Hamburg, Lachnerstraße. 1927 Baubeginne für rund 600 Wohnungen in Hamburg-Barmbek und Hamburg-Horn. 1928 Der Neubestand der Gesellschaft erreicht 1000 Wohnungen; Baubeginn für rund 350 weitere Wohnungen in Hamburg-Barmbek. 1929 Baubeginn für rund 230 Wohnungen zur Ergänzung der Wohnanlagen Hamburg-Horn. 1930 Baubeginn für rund 800 Wohnungen, davon über 500 in den hafennahen Wohngebieten Hamburg-Veddel. 1931 Der Neubaubestand der Gesellschaft erreicht 2000 Wohnungen; die Neubautätigkeit beschränkt sich auf die Fortführung der laufenden Bauprogramme. 1932 Nach der Fertigstellung der früher begonnenen Bauten kommt die Neubautätigkeit der Gesellschaft unter den Einflüssen der Weltwirtschaftskrise zum Erliegen. |
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