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Thema: Neue Heimat, Chronik 1     

 
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Hamburgisches Architekturarchiv der Hamburgischen Architektenkammer

 

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Wohnblock Eckmannstraße in Barmbek-Nord

Wohnblöcke Eckmannsweg / Herbstweg, Hamburg-Barmbek Nord (1928)
Architekt: Karl Schneider
Quelle: Bestand Neue Heimat FA 003

Daten 1920-1932

November 1920

Der Bundesausschuß des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes setzt eine Kommission zur Behandlung der Fragen des Wohnungsbaues und der gemeinwirtschaftlichen Wohnungs- und Bauunternehmen ein

1921

Die Kommission des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes legt "Richtlinien zu einem Gesetz über die gemeinwirtschaftliche Regelung des Wohnungswesens" vor.

20.6.1922

Der "1. Bundestag des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes" billigt die "Richtlinien zu einem Gesetz über die gemeinwirtschaftliche Regelung des Wohnungswesens" und beauftragt den Bundesvorstand, die Bemühungen um die gemeinwirtschaftliche Regelung des Wohnungswesens weiter zu betreiben.

3.9.1925

Der "2. Bundestag des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes" in Breslau protestiert gegen Liberalisierungsmaßnahmen, die die Beseitigung der Wohnungsnot erschweren, und ruft alle Organe und Mitglieder der Gewerkschaften zur praktischen Förderung der Gemeinwirtschaft im Wohnungs- und Bauwesen auf.

26.3.1926

Nach dem Gründungsbeschluß durch den Ortsausschuß des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) Groß-Hamburg und anderer Organisationen wird der Gesellschaftsvertrag über die Gründung der GEMEINNÜTZIGE KLEINWOHNUNGSBAU-GESELLSCHAFT mbH, Hamburg, abgeschlossen. Als Geschäftsführer werden berufen:
Senator John Ehrenteit (Ehrenamtlicher Geschäftsführer)
Ulrich Bannwolf, MdBü (Vollamtlicher Geschäftsführer)

29.4.1926

Adolf Römer, MdBü, wird zum Vorsitzenden des ersten Aufsichtsrates gewählt.

27.5.1926

Handelsregistereintragung unter der Firma GEMEINNÜTZIGE KLEINWOHNUNGSBAUGESELLSCHAFT GROSS-HAMBURG mbH (GKB), Hamburg

22.9.1926

Baubeginn für rund 280 Wohnungen im Hafenbereich Hamburg-Veddel.

16.10.1926

Baubeginn für 157 Wohnungen in Hamburg, Lachnerstraße.

1927

Baubeginne für rund 600 Wohnungen in Hamburg-Barmbek und Hamburg-Horn.

1928

Der Neubestand der Gesellschaft erreicht 1000 Wohnungen; Baubeginn für rund 350 weitere Wohnungen in Hamburg-Barmbek.

1929

Baubeginn für rund 230 Wohnungen zur Ergänzung der Wohnanlagen Hamburg-Horn.

1930

Baubeginn für rund 800 Wohnungen, davon über 500 in den hafennahen Wohngebieten Hamburg-Veddel.

1931

Der Neubaubestand der Gesellschaft erreicht 2000 Wohnungen; die Neubautätigkeit beschränkt sich auf die Fortführung der laufenden Bauprogramme.

1932

Nach der Fertigstellung der früher begonnenen Bauten kommt die Neubautätigkeit der Gesellschaft unter den Einflüssen der Weltwirtschaftskrise zum Erliegen.

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