Hamburgisches Architekturarchiv der Hamburgischen Architektenkammer |
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Daten 1933-19491.5.1933 Die Gesellschaft hat rund 2500 Wohnungen und 55 Läden im neugebauten Bestand. 2.5.1933 Beschlagnahme des Vermögens der Gesellschaft im Rahmen der Enteignung allen Gewerkschaftsvermögens. GKB zwangsweise der Deutschen Arbeitsfront (DAF) eingegliedert. 13.7.1933 Ablösung der alten Geschäftsführung und des alten Aufsichtsrates. Die Bautätigkeit der Gesellschaft ruht. 1934 Die Bautätigkeit ruht; die wohnungswirtschaftlichen Arbeiten der Gesellschaft beschränken sich auf die Bestandsbewirtschaftung. 1935 Die Bautätigkeit ruht; die Wiederaufnahme der Wohnungsbautätigkeit wird vorbereitet. 1936 Als „Beitrag zur Arbeitsbeschaffung" werden in Hamburg 30 Häuser mit 240 Wohnungen gebaut. 1937 Der Wohnungsbau für Arbeiter der Rüstungsindustrie in Hamburg gewinnt an Bedeutung. 11.2.1939 Die alte Firmenbezeichnung wird geändert in: „Neue Heimat" Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft der Deutschen Arbeitsfront im Gau Hamburg, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Hamburg. 1939 Das Stammkapital der Gesellschaft wird - in mehreren Tranchen - auf 2.000.000 RM erhöht. 1940 Baubeginne für 280 Wohnungen in Hamburg-Langenhorn und in Hamburg-Finkenwerder. 1941 Baubeginne für weitere 165 Wohnungen in Hamburg-Finkenwerder und für 442 Wohnungen in Hamburg-Bramfeld. 1942 Baubeginn für 216 Wohnungen in Hamburg-Horn; die Bauarbeiten können -- wegen des Vorranges „kriegswichtiger" Aufgaben der Bauwirtschaft -- bis 1945 nicht zum Abschluss gebracht werden. 1943 Der Wohnungsbau in Hamburg kommt -- unter den Kriegsfolgewirkungen -- zum Erliegen. 25.7.1943 Von den Wohnungsbeständen der NEUE HEIMAT, Hamburg, wird mehr als die Hälfte zerstört. 1944 Kriegsschäden an den Wohnungsbeständen werden mit völlig unzureichenden Mitteln -- weitgehend in Mieter-Selbsthilfe -- notdürftig behoben. 1945 Von insgesamt 4300 Wohnungen der NEUE HEIMAT, Hamburg, sind 2300
zerstört, nur 2000 bedingt bewohnbar. Als „ehemaliges
NSDAP-Vermögen" unter alliierte Treuhandschaft gestellt. 22.9.1945 Wilhelm Radloff wird durch Befehl der Militärregierung zum Treuhänder und Geschäftsführer bestellt. Senator Max Leuteritz wird Vorsitzender des neuen (vorläufigen) Aufsichtsrates, der als Treuhänderbeirat konstituiert wird. 1946 Die Arbeit von „Trümmerfrauen" kennzeichnet die ersten Ansätze der Wiederherstellung beschädigter und des Wiederaufbaues zerstörter Gebäude. 1947 Die Bautätigkeit beschränkt sich auf die „Trümmerbeseitigung" und dringlichste Reparaturarbeiten an den beschädigten Wohngebäuden, die selbst bei erheblichen Zerstörungsgraden noch als Not- und Behelfsquartiere benutzt werden. Der Wiederaufbau und Neubau von Wohnungen wird vorbereitet. 1948 Baustoffproduktion und Bauunternehmen erreichen wieder
Leistungskapazitäten, die auch große Wiederaufbau- und
Neubauleistungen ermöglichen. 10.8.1949 Form der Treuhänderschaft abgeändert. Neuer aufsichtführender Treuhänder Paul Bebert, 1. Vorsitzender der Verwaltungsstelle Hamburg der Industriegewerkschaft Bau - Steine - Erden. |
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