Zweimal Neue Heimat
Die Unternehmensgruppe Neue Heimat entwickelte
sich in den 60er und 70er Jahren zu einem
Konzern, der Dutzende Tochterunternehmen
umfasste. Grundsätzlich kann man die einzelnen
Unternehmen in zwei Kategorien einteilen.
Auf der einen Seite gab es die gemeinnützigen
Wohnungsunternehmen, die staatliche Förderung
erhielten und dafür an gesetzliche Vorgaben
gebunden waren, zum Beispiel bei der Verwendung
von Gewinnen. Auf der anderen Seite gab
es die Neue Heimat Städtebau, die nicht
gemeinnützig war und wie ein gewöhnliches
Unternehmen agieren konnte.
Die Struktur der gemeinnützigen Neuen
Heimat ist relativ überschaubar. Es gab
die Mutter in Hamburg und regionale Tochterunternehmen.
Kompliziert wird es bei der Neue Heimat
Städtebau, die fast überall auf der Welt
Beteiligunggesellschaften hatte.
|