Hamburgisches Architekturarchiv der Hamburgischen Architektenkammer |
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Hermann Hipp Impact auf Hamburg? Was die Hanseaten von Hansen hielten "...Hansens persönlicher Einfluss auf Hamburgs Baugeschichte blieb auch in dieser Beziehung meines Erachtens der eines erratischen, wenngleich strahlenden Meteoriten ohne Nachwirkungen. Womöglich war er Hamburgern im Rahmen ihrer kulturellen Normen gar nicht verständlich. Sie goutierten ihn als "geschmackvoll" und verhielten sich ansonsten indifferent. Obwohl sie noch lange die klassizistische Konvention tradierten, lebte darin nicht das Erbe Hansens fort. Er wurde stattdessen regelrecht vergessen. Er musste durch Jakstein Anfang des 20. Jahrhunderts und dann (nachdem inzwischen Konstanty Gutschow die Palmaille hatte abreißen wollen) erneut durch Renata Klee Goberts Inventar der Eibvororte wiederentdeckt werden. Das Urteil des 19. Jahrhunderts, wie es sich im Stadtgespräch herausgebildet haben dürfte (das ist allerdings nirgends mehr nachprüfbar), fasst Wilhelm Melhop 1908 in seiner hamburgischen Architekturgeschichte zusammen - und er erkennt dabei durchaus Hansens künstlerischen Kern: „Er lieferte hier sowie in Altona und Umgegend eine Reihe gediegener Privatbauten, teils in Gemeinschaft mit Arens, in dem der griechischen Antike nachgebildeten klassizistischen Stil, der auch damals der Kopenhagener Stil genannt wurde, weil Hansen Königlich dänischer Oberbaudirektor war. Einige Landhäuser an der Chaussee nach Blankenese (in Nienstedten die Villa von J. N. Baur, in Dockenhuden die Villen der Gebr. Godeffroy) kann man noch jetzt in diesem edlen, aber kalten Stil erblicken; manche der großartigen Villen gleichen im Äußern mehr ernsten Mausoleen als freundlichen Gartenhäusern." |
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| © Karl Heinz Hoffmann Hamburgisches Architekturarchiv |