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Porträt: Erich zu Putlitz    

 
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Hamburgisches Architekturarchiv der Hamburgischen Architektenkammer

 
Gauhaus Hamburg Erich zu Putlitz

Gauhaus Hamburg (1937/38)
Quelle: Bestand zu Putlitz M 022 (von P 06/17)

Erich zu Putlitz
Quelle: Bestand zu Putlitz, Hängeordner

Architektur und NS-Regime

"Dem geplanten und teilweise auch durchgeführten monumentalen Aus- und Umbau der Städte zur architektonischen Schauseite des NS-Reiches steht die von KZ, Lager und Gestapo geprägte Innenansicht des Regimes gegenüber. Beide Seiten gehören untrennbar zusammen, denn das Material für die Großbauten zur Verherrlichung der NS-Macht stammte vielfach aus Konzentrationslagern.." schreibt Winfried Nerdinger.(1)

Ob Erich zu Putlitz die Verhältnisse in den Konzentrationslagern kannte, wissen wir nicht. Er war Mitglied der NSDAP - wie Millionen Deutsche und er beteiligte sich bevorzugt an Wettbewerben für Staats- und Parteibauten. Das legt eine Affinität zum Nationalsozialismus nahe, sagt aber nichts über persönliche Schuld aus. Das Ende der Hitler-Diktatur und die Entnazifizierung erlebte von Putlitz nicht mehr. Als Architekt brauchte sich von Putlitz im "Dritten Reich" nicht zu verbiegen, seine Auffassung vertrug sich gut mit  den propagierten Stilen.

(1) Winfried Nerdinger: Architektur und Massenmord. In: Krieg, Zerstörung, Aufbau. Architektur und Stadtplanung 1940-1950. Berlin: Henschel, 1995

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Wettbewerb Völkerbundpalast Genf

Zu Putlitz' Entwurf für den Völkerbundpalast in Genf. Er erhielt dafür einen 1. Preis
Quelle: Bestand zu Putlitz M 036

Berufsanfänge

"Zu Putlitz hatte sich vom Steinmetzgesellen über ein Abendstudium an der Magdeburger Kunstgewerbeschule zum Bühnenbildner des Düsseldorfer Schauspielhauses hochgearbeitet und hatte nach seinem Kriegsdienst als Marineflieger in Dresden bei dem überregional bedeutenden Architekturbüro Lossow & Kühne gearbeitet. Er ging dann nach einer Aufsehen erregenden Serie von ersten und zweiten Preisen bei international ausgeschriebenen bulgarischen Wettbewerben, die er neben seiner Bürotätigkeit erarbeitet hatte, für zwei Jahre nach Sofia, um dort erste eigene Großprojekte zu übernehmen. Obwohl er einige dieser Projekte sogar realisieren konnte, scheint er in Bulgarien keine Perspektive für sich gesehen zu haben, denn er kehrte trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage nach Deutschland zurück. Er ging nach Hamburg, wo er aufgrund seiner Wettbewerbserfolge und seiner darstellerischen Gewandtheit bei Klophaus und Schoch eine Anstellung fand und bald zum Partner aufstieg. Bis in die Kriegsjahre hinein konnte er immer von Neuem mit spektakulären Wettbewerbserfolgen brillieren, wozu ihm sicher nicht nur seine weitgefächerte beruflichen Praxis, sondern zu einem erheblichen Maße auch seine inszenatorischen Erfahrungen am Düsseldorfer Schauspielhaus ein besonderes Rüstzeug verschafft hatten."

Quelle: Hartmut Frank: Auf der Suche nach einer modernen Monumentalarchitektur. In: Petra Bojahr: Erich zu Putlitz. Leben und Werk 1892-1945. Untersuchungen zur Monumentalarchitektur. Hamburg: Dölling und Galitz, 1997, S. 9/10

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Klockmannhaus Mohlenhof

Klockmannhaus
Quelle: Bestand zu Putlitz M 032

Mohlenhof
Quelle: Bestand zu Putlitz M 032

Putlitz Stil und das Dritte Reich

"Alle diese Projekte der dreißiger und vierziger Jahre zeigen, daß zu Putlitz sich den veränderten politischen Verhältnissen nach 1933 nicht durch eine veränderte Architektursprache angepaßt hatte. Er mußte sich nicht mit einem auffälligen Schwenk den Neoklassizismen anpassen, mit denen Troost, Speer, Giesler und andere in München, Linz oder Berlin zur gleichen Zeit experimentieren, sondern er konnte ähnlich wie Behrens, Fahrenkamp, Sagebiel oder Rimpl in einer Moderne fortfahren, deren monumentale Tendenzen schon seine Projekte vor 1933 gekennzeichnet hatten. Deutliche Veränderungen zeigten sich nur in den Hamburger Wohnungsbauten des Büros. Die Siedlungen der dreißiger Jahre, so zum Beispiel die Siedlung am Rübenkamp, erinnern in ihrer unspektakulären, normgerechten Erscheinung kaum noch an die zwar monumentalen, aber dabei immer individuell gestalteten Siedlungen der zwanziger. An dieser Alltagsarchitektur von Schoch und zu Putlitz nahm nach 1933 niemand Anstoß. Entsprechend den modifizierten Bedingungen im sozialen Wohnungsbau schwächten die Architekten deren frühere monumentale Tendenzen ab und paßten sich der neuen Konvention und den veränderten regelnden Gestaltungsvorgaben an. Für die repräsentativen Bauten des Staates und der Gemeinden dagegen war ihre bisherige Monumentalarchitektur ausdrücklich weiterhin erwünscht. Sie wurde begierig von der Propaganda aufgegriffen, gewissermaßen nazifiziert und ähnlich wie die Arbeiten anderer moderner Monumentalisten gemeinsam mit den Arbeiten der Neoklassizisten als das Neue, als die spezifische Moderne des Dritten Reiches präsentiert."

Quelle: Hartmut Frank: Auf der Suche nach einer modernen Monumentalarchitektur. In: Petra Bojahr: Erich zu Putlitz. Leben und Werk 1892-1945. Untersuchungen zur Monumentalarchitektur. Hamburg: Dölling und Galitz, 1997, S. 14

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Modehaus Topp und Frank

Innenausstattung Modehaus Topp und Frank
Quelle: Bestand zu Putlitz, Hängeordner

Werner Hegemann über Klophaus, Schoch zu Putlitz

"Die Entwürfe für den Genfer Völkerbund-Palast, die Erweiterung des Reichstages und das Columbus-Denkmal in Santo Domingo auf Haiti zeigen drei Wettbewerbs-Erfolge (Tafel 54-61), die den Namen der Architekten Klophaus, Schoch, zu Putlitz im Verlaufe von wenigen Jahren in aller Welt bekannt gemacht haben. Der in einem großen internationalen Wettbewerb mit einem ersten Preis ausgezeichnete Entwurf für den Völkerbund-Palast stellt eine Lösung von machtvoller Geschlossenheit und Einheitlichkeit dar. Mit unübertrefflicher Würde lassen die langen waagerechten Massen des Entwurfes die großen Parallelen der Berge und Vorberge wiederklingen (Tafel 56). In dem Wettbewerbe um die Erweiterung des Reichstags-Gebäudes wurden die Architekten nach ihrem Erfolge im ersten Wettbewerb zur Mitarbeit an dem engeren zweiten Wettbewerb aufgefordert. Die letzte Entscheidung in dieser vielumstrittenen Frage ist noch nicht gefallen. Sicher wird die von Klophaus, Schoch, zu Putlitz vorgeschlagene Lösung nicht nur die geforderte notwendige Erweiterung des Reichstages durch Büroräume, sondern endlich auch eine würdige Umrahmung des heute zerflatterten, allzu großen alten Königsplatzes (Platz der Republik), sowie einen monumentalen Abschluß der Sieges-Allee, kurz eine Platzschöpfung von hohem stadtbaukünstlerischem Werte sichern. . Der Erfolg in dem internationalen Wettbewerb, den die panamerikanische Union für das Columbus-Denkmal in Santo Domingo ausgeschrieben hat, ist nicht nur eine Ehrung der Architekten Klophaus, Schoch, zu Putlitz, sondern auch eine Ehrung Deutschlands, das durch diese Architekten in die Reihe der in diesem Wettbewerbe ausgezeichneten Nationen eingerückt ist."

Quelle: Klophaus, Schoch zu Putlitz. Mit einer Einleitung von Werner Hegemann. Reihe: Neue Werkkunst. Berlin / Leipzig / Wien: F.E. Hübsch, 1930

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Elbufergestaltung Hamburg

Modell Elbufergestaltung Hamburg 1937/38
Quelle: Bestand zu Putlitz M 022/5

 

rotes QuadratBiografie


1.2.1892

Erich Wilhelm Julius Freiherr Gans Edler Herr zu Putlitz wird in Brahlstorf/Mecklenburg geboren. Vater: Max Henricus Friedrich Wilhelm Freiherr Gans Edler Herr zu Putlitz, Mutter: Gertrud Emma Luise Jenny von Berg

1898-1902

Besuch der Grundschule Magdeburg

ab 1906

Steinmetzlehre und Restaurierungsarbeiten am Magdeburger Dom

1908-1909

Besuch der Magdeburger Kunstgewerbe- und Handwerkerschule

1912-1913

Techniker in den Marmorwerken in Kiefersfelden/Österreich

1913-1914

Assistenz am Düsseldorfer Schauspielhaus

1914

Der älteste bekannte Architekturentwurf von zu Putlitz für einen Anbau des Düsseldorfer Schauspielhauses.

1914-1917

Marinelandflieger im Ersten Weltkrieg

1919-1921

Angestellter im Büro Lossow & Kühne in Dresden. Erste Wettbewerbsbeteiligungen in Bulgarien

1921-1923

Bulgarien-Aufenthalt aufgrund von Wettbewerbserfolgen und ersten Bauaufträgen

1924

Umsiedlung nach Hamburg

1924-1927

Angestellter im Büro Klophaus und Schoch mit Sitz in der Kleinen Johannisstraße 10/12

Oktober 1924

Zum Wettbewerb für das Hamburger Messehaus reichte das Büro den ersten gemeinsamen Entwurf ein

1926-1927

Teilnahme am Wettbewerb für den Völkerbundpalast in Genf

1927-1932

Nach der erfolgreichen Teilnahme am Genfer Wettbewerb: Architektengemeinschaft Klophaus, Schoch, zu Putlitz

1928

Umzug der Architektengemeinschaft in den Mohlenhof

1931

Der verstärkte Geschäftsrückgang führte zur Kündigung fast aller Mitarbeiter des Büros im Mohlenhof, welches aber trotzdem mit noch wenigen Beschäftigten weitergeführt werden konnte

1933-1945

Nach dem Austritt von Klophaus: Architektengemeinschaft Zu Putlitz, Schoch.
Mitglied der Reichskulturkammer und der NSDAP

1935

Für die städtebauliche Weiterentwicklung Rostocks Bereitstellung eines Zweitbüros im   Kämmereigebäude in der Neuen Wallstrasse 7 in Rostock

März 1936

Zu Putlitz richtete sein Büro in seinem Privathaus ein und mietete Ende 1936 zusätzlich zwei große Säale in der nahegelegenen Kegelsporthalle an, während Schoch weiter im Mohlenhof-Büro arbeitete

7.2.1937

Lehnte Angebot von Oberbürgermeister Dr. Stolle aus Stralsund ab, dort Baurat zu werden.

April 1937

Teilnahme bei der Berliner Ausstellung 'Gebt mir vier Jahre Zeit' mit den Modellen der Akademie der Reichsjugendführung und der Festhalle auf Rügen

Januar 1938

Teilnahme bei der ersten Münchener Architekturausstellung im 'Haus der Deutschen Kunst' ebenfalls mit beiden Modellen.

ab 1944

Wegen der restlosen Zerstörung der angemieteten Bürosäale und der Büroräume im Mohlenhof durch Luftangriffe, setzten zu Putlitz und Schoch ihre Arbeit in ihren Privathäusern fort.

28.1.1945

Gestorben in Hamburg

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Boardinghaus des Westens

Boardinghaus des Westens, Schulterblatt 1928
Quelle: Bestand zu Putlitz M 032/4

 

rotes QuadratWerkauswahl


1913-1914

Bühnenbilder und Kostümentwürfe am Düsseldorfer Schauspielhaus, Gustaf-Gründgens-Platz 1. Entwurf: Erich zu Putlitz

1914

Entwurf Anbau des Düsseldorfer Schauspielhauses, sog. Louisenhäuschen". A: Erich zu Putlitz

1920-1923

Agronomische Fakultät der Universität Sofia. A: Erich zu Putlitz

 

Wettbewerb Nationaltheater und Nationalplatz in Sofia, Bulgarien. 1. Preis. A: Erich zu Putlitz

 

Zentralschlachthof Plovdiv, Bulgarien. 1. Preis. A: Erich zu Putlitz

 

Maritza Kraftwerke, Bulgarien. 1. Preis. A: Erich zu Putlitz

 

Hotel und Bürohaus in Plovdiv, Bulgarien. 1. Preis. A: Erich zu Putlitz

1923-1924

Umbau und Aufstockung des Patriotischen Gebäudes. Hamburg-Altstadt, Trostbrücke 4. A: Rudolf Klophaus, August Schoch, Mitarbeiter: Erich zu Putlitz

1924-1925

Zigarettenfabrik Reemtsma, (Ehem.) Haus Neuerburg, Mitteltrakt - 1. BA. Hamburg-Wandsbek, Walddörfer Str. 103. A: Rudolf Klophaus, August Schoch, Mitarbeiter: Erich zu Putlitz

1924-1928

Geschoßwohnbauten Block C und D/ 335 Wohnungen und 5 Läden, Hamburg-Harvestehude, Hohe Weide, Kaiser-Friedrich-Ufer, Bogenstraße. A: Rudolf Klophaus, August Schoch, Mitarbeiter: Erich zu Putlitz

1925-1930

Siedlung Am Weißenberge, Hamburg-Alsterdorf. A: Rudolf Klophaus, August Schoch, Mitarbeiter: Erich zu Putlitz

1925

Umbau und Aufstockung des Ernst Klockmann-Hauses, Hamburg-St. Georg, Steindamm, Ecke Kirchenallee. A: Rudolf Klophaus, August Schoch, Mitarbeiter: Erich zu Putlitz

1926

Speicher "Neptun", Freihafen Hamburg. A: Rudolf Klophaus, August Schoch, Mitarbeiter: Erich zu Putlitz

1927

Wettbewerb Völkerbundpalast Genf. Einer der ersten neun Preise.A: Rudolf Klophaus, August Schoch, Mitarbeiter: Erich zu Putlitz

1927

Seewasser-Warmbad, Niendorf/Ostsee. A: Rudolf Klophaus, August Schoch, Mitarbeiter: Erich zu Putlitz

1927-1931

Rentnerheim der Kleinrentnerspeisung e.V., Geschoßwohnbauten 433 Wohnungen, Verwaltung und Saalbau, Hamburg-Winterhude, Baumkamp, Krochmannstr., Braamkamp. A: Rudolf Klophaus, August Schoch, Mitarbeiter: Erich zu Putlitz, Plastiken: Richard Kuöhl

1927-1930

Siedlung Freie Stadt I bis VI, Geschosswohnbauten, Hamburg-Barmbek, Dulsberg. Gesamtplanung: Fritz Schumacher, A: Rudolf Klophaus, August Schoch, Erich zu Putlitz, Plastiken: Richard Kuöhl

1927-1928

Kontorhaus Mohlenhof. Hamburg-Altstadt, Burchardstr. 17. A: Rudolf Klophaus, August Schoch, Erich zu Putlitz, Plastiken: Richard Kuöhl

1928

Kontorhaus Hinrichsenhaus (Heute Reichenhof). Hamburg-Altstadt, Kleine Reichenstraße 1. A: Rudolf Klophaus, August Schoch, Erich zu Putlitz

1928-1930

Siedlung Süderstraße / Steinbeker Straße, Ostabschnitt. Geschoßwohnbauten 268 Wohnungen, 6 Läden, 1 Restaurant.

Hamburg-Hamm. A: Rudolf Klophaus, August Schoch, Erich zu Putlitz

1928-1929
1933-1934

Siedlung Am Hasenberge. Geschoßwohnbauten 368 Wohnungen.

Hamburg-Ohlsdorf. A: Rudolf Klophaus, August Schoch, Erich zu Putlitz

1929-1931

Siedlung am Alten Teichweg. Geschoßwohnbauten mit 368 Wohnungen, 1 Laden. Hamburg- Dulsberg. A: Rudolf Klophaus, August Schoch, Erich zu Putlitz

1930-1931

Boardinghaus des Westens. Hamburg-St.Pauli, Schulterblatt 26-36. A: Rudolf Klophaus, August Schoch, Erich zu Putlitz

1933-1934

Ideenwettbewerb Reichsführerschule, München/Neu Grünwald. Einer der ersten Preise. A: Erich zu Putlitz, August Schoch

1934

Wettbewerb 76-er Ehrenmal (Infanterieregiment 76), Hamburg

1. Preis (1 500 RM). A: Erich zu Putlitz, August Schoch

1934

Ideen-Wettbewerb Kongresshalle, Hamburg Heiligengeistfeld. Einer von vier ersten Preisen. A: Erich zu Putlitz, August Schoch

 

Wettbewerb Schlageter-Forum, Düsseldorf . 1. Preis. A: Erich zu Putlitz, August Schoch

1935

Innenausstattung Modenhaus Topp & Franck im Hamburger Hof, Hamburg-Neustadt, Jungfernstieg. A: Erich zu Putlitz, August Schoch

1936-1939

Akademie Reichsjugendführung, Braunschweig, Wolfenbütteler Str. Wettbewerb, Auftrag u. Ausführung. A: Erich zu Putlitz, August Schoch, Plastiken: Emil Hipp

1936-1938

Volksschule Rostock-Dierkow. A: Erich zu Putlitz, August Schoch

1936

Stadterweiterung der Seestadt Rostock. Generalbebauungsplan. A: Erich zu Putlitz, August Schoch

1936

Wettbewerb KDF Seebad Prora auf Rügen. A: Clemens Klotz, Erich zu Putlitz, August Schoch. Angenommen wurde der Entwurf von Clemens Klotz, mit Ausnahme des Festhallenbaues von Erich zu Putlitz

ab 1937

Adolf Hitler Schule, Tilsit-Schlossberg an der Memel (Ostpreußen). A: Erich zu Putlitz, August Schoch

 

Wettbewerb Elbufergestaltung, Hamburg. A: Erich zu Putlitz, August Schoch, Mitarbeiter: Richard Zorn und der Bildhauer Emil Hipp

1938-1940

Flugzeugwerft u. Seeflughafen Blohm & Voss, Hamburg-Finkenwerder. A: Erich zu Putlitz, August Schoch

1939

Stadterweiterung, Wilhelmshaven. A: Erich zu Putlitz, August Schoch

1940

Sportfeld nördlich des Stadtparks, Hamburg. A: Erich zu Putlitz, August Schoch

 

Wettbewerb Ost-West-Straße, Hamburg. A: Erich zu Putlitz, August Schoch

1942

Luftschutzbunker, Hamburg-Barmbek-Süd, Stuvkamp 20-26

 

Projekt "Ortsgruppe als Siedlungszelle", Hamburg. A: Erich zu Putlitz, August Schoch

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Kurhaus Timmendorfer Strand

Modellaufnahme Kurhaus Timmendorfer Strand 1930
Quelle: Bestand zu Putlitz M 030/2

 

rotes QuadratLiteratur zum Thema im Architekturarchiv


  • Ausrisse ZA ZA 1484 Der Wettbewerb um die Kongreßhalle. Aus: Bau-Rundschau Nr. 7 / 28. Juni 1934, S. 149-157
  • Ausrisse ZA ZA 909  Gert Kähler: Pfeiler für das Volk. Erich zu Putlitz: Architekt der bürgerlichen Monumentalität. Aus: Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 26 / 31.1.1998. Kopie
  • Bibliothek  B 3 d - 212 Gerhard Langmaack: Unser Massenschicksal und der Weg zur Baukunst. Eine kritische Untersuchung an dem Wettbewerb für eine Kongreß-, Sport- und Ausstellungshalle in Hamburg. Aus: Baugilde Heft 15/1934, S. 511-534
  • Schramm S 415   Boardinghaus des Westens. Aus: Hamburger Anzeiger Nr. 107 vom 9.5.1931, 8. Beilage
  • Bibliothek  3405    Erhaltungs- und Gestaltungskonzept Milieugebiet Dulsberg. Verfasser: Bezirksamt Hamburg-Nord und Architekten Contor im Auftrag des Bezirksamts Hamburg-Nord. Hamburg: Selbstverlag, o.J. 143 Seiten
  • Bibliothek  3750    [Mohlenhof in Hamburg]. In: Paul Hammers. Hamburg: Selbstverlag, 1958
  • Bibliothek  6532    Ulrich Höhns: Reine Formsache? Hamburg und die Großhalle. In: Architektur in Hamburg. Jahrbuch 1991, S. 76-85
  • Bibliothek  6724    50 Jahre Baugenossenschaft Finkenwärder eGmbH - 50 Jahre sozialer Wohnungsbau auf Finkenwerder. Hamburg 1971. 36 Seiten
  • Bibliothek  A 3 - 181   BOSMA, KOOS / BOUMAN, MARK J. / BRODHERSON, DAVID / BRUEGMANN, ROBERT / LOCKHART, WOOD / RAU, LEONARD / VOIGT, WOLFGANG. BUILDING FOR AIR TRAVEL. Architecture and Design for Commercial Aviation. Hrsg.: Zukowsky, John. München und New York:
  • Bibliothek  A 3 - 183   GENEVE 1927: CONCOURS POUR LE PALAIS DES NATIONS. Projets d'architecture pour la cite universelle. Beiträge: Mariani / Courtiau / Vago / Frank / Reichlin / Nerdinger u.a. Hrsg.: Bibliothèque de Palais des Nations. Genf: Selbstverlag, 1995
  • Bibliothek  A 4 - 68    KLOPHAUS, SCHOCH ZU PUTLITZ. Mit einer Einleitung von Werner Hegemann. Reihe: Neue Werkkunst. Berlin / Leipzig / Wien: F.E. Hübsch, 1930. 10 Seiten + 68 Tafeln
  • Bibliothek  B 1 - 440   Sommer, Ingo. DIE STADT DER 500 000: NS-STADTPLANUNG UND ARCHITEKTUR IN WILHELMSHAVEN. Braunschweig / Wiesbaden: Friedr. Vieweg & Sohn, 1993. 438 Seiten
  • Bibliothek  B 1 - 532   Wachtsmuth, Friedrich. Der Backsteinbau der Neuzeit. Die abendländliche Backsteinbaukunst vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Marburg: N.G. Elwertsche Universitäts- und Verlagsbuchhandlung, 1942.
  • Bibliothek  B 3 b - 7   ARCHITEKTUR IN HAMBURG. JAHRBUCH 1995. Redaktion: Dirk Meyhöfer / Ullrich Schwarz. Hrsg.: Hamburgische Architektenkammer. Reihe: Jahrbuch. Hamburg: Junius, 1995. 176 Seiten
  • Bibliothek  B 3 c - 14  SCHRIFTENREIHE DES HAMBURGISCHEN ARCHITEKTURARCHIVS: PROJEKTE 1996/1997. Hrsg.: Hamburgische Architektenkammer. Hamburg, 1996. 7 Blatt
  • Bibliothek  B 3 c - 15  Bojahr, Petra. Erich zu Putlitz. Leben und Werk 1892-1945. Untersuchungen zur Monumentalarchitektur. Beiträge von: Frank, Hartmut / Tack, Peter. Hrsg.: Frank, Hartmut / Schwarz, Ullrich. Hamburg: Dölling und Galitz, 1997
  • Borngräber  H 473   Albert Speer: Architektur. Arbeiten 1933-1942. Mit einem Vorwort von Albert Speer und Beiträgen von Karl Arndt, Georg Friedrich Koch, Lars Olof Larsson. Berlin / Wien: Propyläen Verlag, 1978. 184 Seiten
  • Schramm F 138   Mohlenhof Hamburg, Burchardstraße 17. Ausriss, Kunstdruck eines Fotos
  • Bauten in HH    M 8 Materialien Elbhochbrücke. Zusammengestellt von Herrn Wolfgang Werner
  • Manfred Sack    S 7 - 9 Schreiben Manfred F. Fischer an Heinrich Bauer Verlag. Betrifft: Bauensemble Kontorhausviertel. Gutachten des Denkmalschutzamtes. Datum: 28.7.1976. Unterschrift: Fischer. 3 Seiten
  • Schramm S 55 / 1    Niederschrift betreffend die Tagung des Preisgerichtes beim Wettbewerb zur Gewinnung von Ideen für eine Kongreß-, Sport- und Ausstellungshalle auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg. Datum: 29.5.1934 + Nachtrag. 17 Seiten
  • Manfred Sack    B - 88  Jürgen Rostock: Das KdF-Seebad Rügen - Planungs- und Baugeschichte, Nachkriegsgeschichte und Grundsätze des künftigen Umgangs. In: Wissenschaftliche Zeitschrift Nr. 1/1994, S. 65-75
  • Schramm SX 12   Das wachsende Hamburg: Winterhude. Offsetdruckbeilage der Hamburger Nachrichten, Nr. 49 vom 8.12.1928
  • Schramm SX 13   Das wachsende Hamburg: Nord-Barmbeck / Dulsberg-Gelände. Offsetdruckbeilage der Hamburger Nachrichten, Nr. 2 vom 12.1.1929
  • Schramm SX 14   Das wachsende Hamburg: Hamm. Offsetdruckbeilage der Hamburger Nachrichten, Nr. 22 vom 6.6.1929
  • Zeitschriften   BIB 3   Jürgen Rostock: Altlast und Entwicklungschance - das ehemalige KdF-Seebad der 20.000 in Prora. In: Das Bauzentrum Nr. 3/1996, S. 100-104
  • Zeitschriften   BIB 4 EF    Jürgen Rostock: Seebad der 20 000. In: Bauwelt Nr. 30/1992, S. 1682-1691
  • Zeitschriften   BIB 4EF Rezension: Erich zu Putlitz. Leben und Werk 1892 -1945 (Bojahr). In: Bauwelt 1998, Nr. 13 kursiv 32 / 8
  • Zeitschriften   BIB 5A  Adolf-Hitler-Platz, Dresden. Entwurf Erich zu Putlitz . In: Baugilde Heft 12/1935, S. 428
  • Zeitschriften   BIB 5A  Das KdF-Seebad auf Rügen. In: Baugilde Heft 7/1936, S. 213
  • Zeitschriften   BIB 5A  Gerhard Langmaack: Unser Massenschicksal und der Weg zur Baukunst. Eine kritische Untersuchung an dem Wettbewerb für eine Kongreß-, Sport- und Ausstellungshalle in Hamburg. In: Baugilde Heft 15/1934, S. 511-534
  • Zeitschriften   BIB 5A  Wettbewerb für ein K.d.F.-Seebad auf Rügen. In: Baugilde Heft 28/1936, S. 819-827
  • Zeitschriften   BIB 5A  Wettbewerbe: Denkmalswettbewerb Infanterie-Regiment "Hamburg" Nr. 76. [Meldung, Namen der Preisträger]. In: Baugilde Heft 9/1934, S. 326
  • Zeitschriften   BIB 5A  Wettbewerbe: Kongreßhalle Hamburg. [Meldung, Namen der Preisträger]. In: Baugilde Heft 11/1934, S. 395 und Baugilde Heft 12/1934, S. 428
  • Zeitschriften   BIB 5A  Wettbewerbe: Verwaltungsgebäude der Hamburger Feuerkasse. [Preisträger]. In: Baugilde Heft 21/1937, S. 738
  • Zeitschriften   BIB 8a  Peter Meyer: Wettbewerb für das Völkerbundsgebäude Genf. In: Zentralblatt der Bauverwaltung, 47. Jahrgang, Nr. 31 vom 3. August 1927, S. 383-387 und Nr. 33 vom 17. August 1927, S. 411-415

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rotes QuadratBestände zum Thema im Architekturarchiv


Grünes DreieckBestand zu Putlitz

Pläne, Fotos, Zeichnungen, schriftliche Unterlagen

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Materialien Elbhochbrücke. Zusammengestellt von Herrn Wolfgang Werner  (M 08)

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Drei Videofilme von Klaus Dieter zu Putlitz

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Pläne Wiederaufbau Hamburg-Dulsberg


 
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